Energieeffizientere Fenster

Man kann sie drehen und klappen wie man will – energieeffizientere Fenster sind bei Haus- oder Fassadensanierungen zumeist eine gute Wahl. Sind die alten Fenster bereits älter, lohnt ein Blick auf ihren Einfluss hinsichtlich der Energieeffizienz.

Energieeffizientere Fenster sparen Energie und Geld

Energieeffizientere Fenster sollten immer mit auf der Liste stehen, wenn es um Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs geht. Am besten geeignet sind dabei Fenster aus Isolierglas, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Diese liefern gute Daten sowohl bei der Wärmedämmung als auch beim Wärmedurchgang. Jede Isolierglas-Scheibe besteht dabei aus mehreren Schichten, die jeweils einen kleinen Scheibenzwischenraum aufweisen, der mit Gas gefüllt ist.

Es gibt Isolierglas heutzutage hauptsächlich in dreilagiger oder vierlagiger Ausführung, wobei mehr Schichten selbstverständlich schwerer sind und daher höhere Anforderungen an die Fensterkonstruktion stellt. Daher sollte bereits im Vorfeld festgestellt werden, wie hoch die Tragfähigkeit des entsprechenden Objekts ist oder ob diese verbessert werden kann. Diese energieeffizienteren Fenster gibt es für denkmalgeschützte Gebäude, bei denen die Originalgestaltung möglichst beibehalten werden soll, auch in besonders dünner Ausführung.

Gerade bei größeren Fenstern oder großflächigen Glasfassaden sollte dem Aspekt der Wärmedämmung mitentscheidende Bedeutung beikommen, da energieeffizientere Fenster hier einen großen Unterschied machen können.

Energieeffizientere Fenster im Entwicklungsrennen

Auch vor energieeffizienteren Fenstern macht der Fortschritt nicht halt. So sind die heute erhältlichen Fenster bereits ein großer Fortschritt gegenüber vergangenen Entwicklungsschritten. Es empfiehlt sich daher, herauszufinden, welche Bauart der Fenster am Haus verwendet wurde. So lässt sich bereits grob abschätzen, wie effektiv energieeffizientere Fenster in einem individuellen Fall sein könnten. Wurde noch zweilagiges Isolierglas verwendet, ist es wahrscheinlich, dass ein Update lohnt.

Luft ist im Zwischenraum der Isolierglas-Scheiben als Wärmedämmung nicht sonderlich effektiv. Deutlich bessere Wärmedämmeigenschaften bieten in aufsteigender Reihenfolge die Edelgase Argon, Krypton und Xenon. Bei der Auswahl sollte in jedem Fall die Kosten-Nutzen-Rechnung betrachtet werden. Xenon überzeugt mit hervorragenden Werten, ist im Vergleich aber deutlich teurer als Krypton oder Argon. Je nach Fensterfläche und beabsichtigter Lebensdauer der Glasscheiben sollte die Entscheidung hinsichtlich Scheibenzahl und Füllgas individuell getroffen werden.

Letzte wichtige Punkte sind der Scheibenrand sowie die Verglasung, also das Einsetzen der Scheibe in der Rahmen. Der Rand soll bei energieeffizienteren Fenstern die Glasscheiben zusammenhalten und dafür sorgen, dass kein Gas entweicht und keine Feuchtigkeit eindringen kann. Beim Einbau der Scheiben sollte entsprechend mit angemessener Vorsicht vorgegangen werden. Der Scheibenrand enthält zudem ein Trocknungsmittel. Erst wenn dieses aufgebraucht ist, beginnt die Scheibe im Zwischenraum zu beschlagen. Eine dauerhafte Eintrübung deutet auf einen undichten Scheibenrand oder aufgebrauchtes Trocknungsmittel hin. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Verglasung. Dabei kommen elastischer Kunststoff (Trockenverglasung), Kleber (Direktverglasung) oder Dichtungsmassen wie Silikon (Nassverglasung) zum Einsatz.

Wenn Sie sich zum Beispiel nach einer Fassadensanierung erkundigen möchten, können Sie uns eine Anfrage senden. Wir von FIRA® Fassaden helfen Ihnen gerne!

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